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MRT-Trailer als Interimslösung

MRT-Trailer als Interimslösung

17,5 Meter lang und 36,5 Tonnen schwer – um eine Übergangslösung zwischen dem Ende des Kooperationsvertrags mit der „DiaCura“-Praxisfiliale und dem Umzug in das neue Green Hospital zu schaffen, wurde am REGIOMED Klinikum Lichtenfels gestern eine mobile MRT-Einheit in einem Trailer angeliefert. Mit dieser Interimslösung soll ermöglicht werden, dass die Patienten bis zum Umzug ins neue Klinikum, der für Mitte 2018 geplant ist, weiterhin im eigenen Haus versorgt werden können und so auf – möglicherweise riskante – Patiententransporte verzichtet werden kann.

Ende 2017 läuft der 2001 geschlossene Kooperationsvertrag mit der „DiaCura“-Praxisfiliale im Lichtenfelser Klinikum aus – damit fällt auch das MRT weg, das bisher gemeinsam genutzt wurde. Im neuen Green Hospital wird es ab Mitte nächsten Jahres ein eigenes, hochmodernes MRT-Gerät geben, doch bis zur Fertigstellung galt es eine Lösung zu finden, um eine übergangslose Versorgung der Menschen in Lichtenfels und Umgebung gewährleisten zu können.

Im Klinikum Lichtenfels wurde sich daher für ein mobiles MRT in einem Trailer entschieden, der gestern angeliefert und am Ost-Eingang des Klinikums, direkt unter dem Aufwachraum, angedockt wurde. Bei dem Gerät handelt es sich um eines der in Deutschland am weitesten verbreiteten Systeme; in Bezug auf die Leistung unterscheidet sich die mobile MRT-Einheit nicht von stationären Schnittbildgebungssystemen.

„Selbstverständlich ist bei dieser mobilen Lösung kein High-End-Gerät zu erwarten“, so Dr. Constantin J. Zühlke, Chefarzt Neuroradiologie in Lichtenfels und Ärztlicher Leiter Radiologie für REGIOMED. Bis zur Fertigstellung des neuen MRT sei dieses sehr gut ausgestattete Basisgerät jedoch eine wirklich gute Lösung, „sowohl für uns als auch für die Patienten.“ Der MRT-Trailer ist die Voraussetzung, dass die Patientenversorgung am Klinikum Lichtenfels in diesem Bereich aufrechterhalten werden kann. Nur so können Patiententransporte vermieden werden – und damit auch eine mögliche Gefährdung der Patienten, besonders im Bereich der Neuroradiologie.

Die Inbetriebnahme des neuen stationären MRT wird erst Mitte 2018 mit dem Umzug in das neue Klinikum erfolgen. Geplant ist jedoch, dass die Funktionsbereiche, allen voran die Radiologie, noch vor den Patienten die neuen Räumlichkeiten beziehen und die Arbeit dort so bald wie möglich aufnehmen werden.

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